Lateinamerikanische Tänze

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Sonntag, 16. März 2008 um 23:44 Uhr
Erfahren Sie hier mehr über die fünf Lateinamerikanischen Tänze

Samba


Die Samba (man denke nur an den Karneval in Rio), gilt ursprünglich als Sammelname für jene Tanzformen, die Sklaven im 19. Jhd. aus Afrika nach Brasilien brachten. Als "der Tanz Brasiliens" wurde der Tanz im 2/4 Takt v.a. nach dem 2. Weltkrieg in Europa bekannt - und beliebt. 1959 wurde sie in das internationale Turnierprogramm aufgenommen. Typisch für die Samba sind schnelle Hüftbewegungen und das Bouncen. Damit meint man eine Vor-und-Zurück des Unterkörpers.  Samba wird  bei einem Tempo von 50 bis 53 Takten pro Minute getanzt.

Cha-Cha-Cha

Der Cha-Cha-Cha wurde vom kubanischen Komponisten und Violinisten Enrique Jorrin aus dem Mambo heraus entwickelt. Über die USA kam er durch das deutsche Weltmeisterpaar Hädrich nach Europa. 1962 ins Turnierprogramm aufgenommen wurde der Tanz im 4/4- Takt mit einem Tempo von 30-34 Takten pro Minute von Walter Laird technisch weiterentwickelt. Die Tanzbücher von Laird sind heute noch international anerkannte Lehrwerke in den Latein-Tänzen. 

Rumba

Die Rumba, im 4/4 Takt mit ca. 27 Takten pro Minute getanzt, ist ein erotischer, afro-kubanischer Werbetanz. Die heute übliche Variante, der "cuban style", (aus dem Mambo heraus entwickelt) setzte sich dank England gegen die, nach dem 2. Weltkrieg in Europa ebenfalls bekannte, Variante der "sqaure Rumba" durch.Rund getanzte Hüftbewegungen sowie das Spiel der Dame mit dem Herren - heranziehen und fallen-lassen - ist der "Inhalt" der Rumba. So wird sie auch als "Tanz der Liebe" bezeichnet.

Paso Doble

Der Paso Doble (wörtl.: "Doppelschritt") ist der Europäer unter den Lateinern. Aus einem französischen Marsch im 19. Jhd. heraus-entwickelt, stellt er den Stierkampf dar. Der Herr als dominierender Matador, die Dame als Capa, das rote Tuch (nicht als Stier!). Hüftbewegungen wie in den anderen Lateintänzen beinhaltet der Paso Doble nicht, auch werden viele Schritte mit der Ferse angesetzt und nicht, wie in den anderen Lateintänzen mit den Ballen. Schon seit 1945 ist der Tanz, mit 60 Takten pro Minute, im Turnierprogramm. 

Jive

Der  Jive gilt als die "bürgerliche Form des Rock'n Roll".  Aus Lindy Hopp, Jitterburg, Boogie Woogie, etc.. heraus entwickelt, zählt der Tanz seit 1968 zum Turnierprogramm. Charakteristisch im Jive ist das Durchschwingen der Hüfte auf Taktschlag 2 und 4, sowie diverse Kicks und Twist- Bewegungen. Im 4/4 Takt bei 44 Takten pro Minute getanzt, ist der Jive ein Lebensfreudiger,  bei Publikum und TanzSportlern meist sehr beliebter Tanz.

 

Quellen:
- de.wikipedia.org
- Videos sind Inhalte externer Webseiten: www.youtube.com

Aktualisiert ( Dienstag, 18. März 2008 um 14:33 Uhr )
 
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